Urs Bänninger / Aquarell

Der Landwirt und Kunstmaler Urs Bänninger zeigte seine Werke seit 1990 in verschiedenen Ausstellung – diese Worte sendete er der Kulturkommission über sich: ‘Im alten Bauerngarten sitzt ein Mann und malt Kapuzinerkresse. „Es muss spontan geschehen“, betont Bänninger. „Ein Aquarell muss frisch und unverkrampft wirken“. Neben diesem Garten steht noch ein dreihundert Jahre altes Bauernhaus. Hier auf dem Chimenhof ob Embrach lebt, malt und bauert der 1962 geborene Maler.

Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Als Bauer und Maler lebt und arbeitet man mit den Jahreszeiten. Ist das Getreide reif, wird es gedroschen. Genauso die Blumen: Sie müssen gemalt werden so lange sie blühen, Frühling bis Herbst. In jahrzehntelanger Arbeit ist eine persönliche Handschrift entstanden. Malerei ist schauen und suchen nach dem Geheimnis einer Landschaft, eines Gartens oder einer Blume. Wir sind froh, dass Urs Bänninger weiterhin sucht, schaut und malt.